Fichte“-Frauen erkämpfen sich zwei Punkte

Am Samstag, dem 29.02, starteten nun auch die Frauen des BSV „Fichte“ Erdeborn in die Rückrunde. Zu Gast war man in bei der Vertretung des SV Friesen Frankleben. Man wusste von der Heimstärke des Gegners, die bis dato nur ein Heimspiel verloren hatten. Aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen reiste man ersatzgeschwächt nach Braunsbedra.
Es wurde das erwartet harte Spiel. Die Anfangsphase war geprägt durch Ungenauigkeiten im Abschluss und technischen Fehlern, vor allem die sonst so starke Abwehr der „Fichte“ konnte anfangs gar nicht punkten. Auch dass man an diesem Tag die Strafwürfe nicht traf, tat sein übriges für den drei Tore Rückstand in 22.Minute. Bei einer Friesen-Führung von 8:5 nahm Trainer A. Bunk die Auszeit. Man merkte der Mannschaft an, dass sie sich nicht geschlagen geben wollte und unzufrieden mit dem derzeitigen Stand war. Die Auszeit schien zu fruchten. Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter funktionierte besser und auch der Angriff wirkte flüssiger. Nun belohnte man sich auch für die herausgeholten Strafwürfe. A. Schneider traf dreimal in Folge vom Punkt und verhalf den Frauen zur Führung und zum Halbzeitstand von 8:9.
In der Halbzeitpause wurden noch einmal die vielen technischen Fehler angeführt, die sich zwar minimiert hatten, aber immer noch für Störungen im Ablauf sorgten. Man versuchte vor allem das positive in den letzten zehn Minuten zu sehen und darauf aufzubauen.
Die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit war ein Schlagabtausch in der immer rauer werdenden Stimmung der Halle. Obwohl die „Fichte“ es schaffte gut zu verteidigen, gelang es nicht die Ein-Tore-Führung weiter auszubauen und sich im Angriff für die herausgespielten Chancen zu belohnen. So kam es auch, dass man in der in der 46. Minute erneut einem Drei-Tore-Rückstand hinterherrannte. Die genommene Auszeit kam gerade richtig. Es wurde an den Teamgeist der Mannschaft appelliert und daran wieder an die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit anzuknüpfen. Hervorzutun an diesem Abend ist vor allem A. Brenning, welcher es gelang den Angriff gut zu gestalten, ihre Mitspielerinnen in Szene zu setzen oder selbst die Lücken in der gegnerischen Abwehr zu nutzen. Durch zwei ihrer insgesamt sechs Tore gelang es der „Fichte“ den Anschluss zu wahren. Der Wille der „Fichte“ war schlussendlich groß genug in den entscheidenden Minuten einen kühlen Kopf zu bewahren. Obwohl der spielentscheidende Siebenmeter nicht getroffen wurde, konnte man die Ein-Tore-Führung schlussendlich verteidigen und mit 17:18 das Parkett verlassen.
Auch wenn es ein harter Arbeitssieg war, sollte man nicht nur die negativen Dinge betrachten, die vielleicht schon mal besser geklappt haben. Die Mannschaft hat Teamgeist und Siegeswille bewiesen, indem sie entschlossen und füreinander gekämpft hat. Nun gilt es diese Entschlossenheit für das Pokalspiel in der kommenden Woche mitzunehmen, um vor heimischer Kulisse im Halbfinale punkten zu können.