Fichte zieht ins Pokalfinale ein


Die Damen von BSV „Fichte“
Erdeborn setzen sich am Ende im Bezirkspokal- Halbfinale erfolgreich gegen die Gäste vom SV Großgrimma durch.

Nun, dass dies kein Selbstläufer wird, das wusste das Team auch um Trainer Alexander Bunk. Hatte man doch mit großem Einsatz am 02. Februar im Auswärtsspiel mit 25:27 zwei Punkte entführen können.
Dennoch wurde die Favoriten Rolle vor Spielbeginn der „Fichte“ zugesprochen.
Warum, man hatte bisher in der Saison nur eine Niederlage gegen SV Union Halle Neustadt IV hinnehmen müssen.
Dass Pokalspiele unter einem andern Stern stehen, wusste man vor dem Spiel, darum wies der Trainer Alexander Bunk noch einmal auf die zwei schwer erkämpften Punkte im Auswärtsspiel hin. Damit sollte doch auch die Einstellung vor dem Spiel mit in die Partie hinein genommen werden.
Es lief jedoch in den Anfangsminuten nicht ganz so, wie man es sich vorgestellt hatte.
Erst beim Spielstand von 3:3 in Spielminute 9 konnte man sich dann bis Spielminute 15 mit 8:3 absetzen. Dies lag aber nicht unbedingt an der verbesserten Spielweise der „Fichtesieben“ sondern an der gut aufgelegten Torhüterin Tina Jauernig. Sie parierte phasenweise mehrere Bälle der Gäste am Stück.
Leider verlor man immer mehr an Sicherheit im Angriff, sowie in der Abwehr. Man tat sich in dieser Phase auch keinen Gefallen alle Spieler der voll besetzten Bank zum Einsatz zu bringen. Somit gingen die Fichtefrauen ohne Polster, beim Spielstand von 11:11 in die Halbzeitpause.
War man doch mit den Gedanken vielleicht schon im Bezirkspokalfinale?
Nun galt es die richtigen Worte in der Halbzeit zu finden.
Trainer Alexander Bunk fand nun im Durchgang zwei die richtigen „Sechs“ mit Andrea Barth, Lisa Listing, Theresa Sawusch, Anne Brenning, Mandy Hammerschmidt und Anne-Sophie Schneider (Lisa Möller), welche in der Abwehr vertreten waren und kaum Würfe aus dem Spiel heraus zu ließen. Auch die Torhüterin Annkathrin Bunk jetzt im Tor spielte stark auf. Sie brachte meist bei freien Würfen ihre Gegnerinnen zum Verzweifeln. Daraus ergaben sich natürlich auch die Chancen, um über Gegenstöße zu schnellen Torabschlüssen zu kommen.
Die erfolgreichsten Torschützen der „Fichte“ waren heute mit 7 Toren Lisa Listing sowie Theresa Sawusch mit 6 Treffern.
Alle Spielerinnen gaben ihr Bestes, trugen somit zum 24:21 Heimerfolg bei.
Nun trifft man im Finale auf die SG Queis, welche ebenfalls mit 23:21 erfolgreich gegen SV Friesen Frankleben waren.
Die Männer der „Fichte“ haben am Freitag in Querfurt die Chance mit den Frauen gleich zu ziehen und ebenfalls das Finale zu erreichen.
„Wir sagen danke an die zahlreichen Fans, die unsere Frauen in diesem Halbfinale unterstützt haben“, so der Vorsitzende Frank Hammerschmidt.

Fichte“-Frauen erkämpfen sich zwei Punkte

Am Samstag, dem 29.02, starteten nun auch die Frauen des BSV „Fichte“ Erdeborn in die Rückrunde. Zu Gast war man in bei der Vertretung des SV Friesen Frankleben. Man wusste von der Heimstärke des Gegners, die bis dato nur ein Heimspiel verloren hatten. Aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen reiste man ersatzgeschwächt nach Braunsbedra.
Es wurde das erwartet harte Spiel. Die Anfangsphase war geprägt durch Ungenauigkeiten im Abschluss und technischen Fehlern, vor allem die sonst so starke Abwehr der „Fichte“ konnte anfangs gar nicht punkten. Auch dass man an diesem Tag die Strafwürfe nicht traf, tat sein übriges für den drei Tore Rückstand in 22.Minute. Bei einer Friesen-Führung von 8:5 nahm Trainer A. Bunk die Auszeit. Man merkte der Mannschaft an, dass sie sich nicht geschlagen geben wollte und unzufrieden mit dem derzeitigen Stand war. Die Auszeit schien zu fruchten. Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter funktionierte besser und auch der Angriff wirkte flüssiger. Nun belohnte man sich auch für die herausgeholten Strafwürfe. A. Schneider traf dreimal in Folge vom Punkt und verhalf den Frauen zur Führung und zum Halbzeitstand von 8:9.
In der Halbzeitpause wurden noch einmal die vielen technischen Fehler angeführt, die sich zwar minimiert hatten, aber immer noch für Störungen im Ablauf sorgten. Man versuchte vor allem das positive in den letzten zehn Minuten zu sehen und darauf aufzubauen.
Die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit war ein Schlagabtausch in der immer rauer werdenden Stimmung der Halle. Obwohl die „Fichte“ es schaffte gut zu verteidigen, gelang es nicht die Ein-Tore-Führung weiter auszubauen und sich im Angriff für die herausgespielten Chancen zu belohnen. So kam es auch, dass man in der in der 46. Minute erneut einem Drei-Tore-Rückstand hinterherrannte. Die genommene Auszeit kam gerade richtig. Es wurde an den Teamgeist der Mannschaft appelliert und daran wieder an die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit anzuknüpfen. Hervorzutun an diesem Abend ist vor allem A. Brenning, welcher es gelang den Angriff gut zu gestalten, ihre Mitspielerinnen in Szene zu setzen oder selbst die Lücken in der gegnerischen Abwehr zu nutzen. Durch zwei ihrer insgesamt sechs Tore gelang es der „Fichte“ den Anschluss zu wahren. Der Wille der „Fichte“ war schlussendlich groß genug in den entscheidenden Minuten einen kühlen Kopf zu bewahren. Obwohl der spielentscheidende Siebenmeter nicht getroffen wurde, konnte man die Ein-Tore-Führung schlussendlich verteidigen und mit 17:18 das Parkett verlassen.
Auch wenn es ein harter Arbeitssieg war, sollte man nicht nur die negativen Dinge betrachten, die vielleicht schon mal besser geklappt haben. Die Mannschaft hat Teamgeist und Siegeswille bewiesen, indem sie entschlossen und füreinander gekämpft hat. Nun gilt es diese Entschlossenheit für das Pokalspiel in der kommenden Woche mitzunehmen, um vor heimischer Kulisse im Halbfinale punkten zu können.

Am Samstag, den 18.01.2020, bestritten die Fichte-Frauen nach vierwöchiger Spielpause ihr vorletztes Spiel der Hinrunde gegen die Damen des TSV 1893 Großkorbetha. Man nahm sich vor, das Spiel temporeich zu gestalten und sich nicht die Spielweise der Gäste aufzwingen zu lassen.
Die Heimmannschaft startete gut in die Partie und konnte bereits innerhalb der ersten 5 Minuten mit 3:0 in Führung gehen. Das Zusammenspiel in der Abwehr funktionierte gut und somit konnte man im schnellen Umkehrspiel leichte Tore erzielen. Erst in der 9. Minute gelang den Gästen ihr erstes Tor zum 4:1. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit musste man aufgrund mehrerer Zeitstrafen immer wieder in Unterzahl spielen, konnte jedoch trotzdem noch Bälle abfangen und somit Kontertore erzielen. Über die Spielstände 10:3 (17. Minute) und 16:4 (25. Minute) ging es mit 20:5 in die Halbzeitpause.

In der Halbzeitansprache wies E. Beyer, welche an diesem Tag die Trainertätigkeit übernahm, auf kleinere Unachtsamkeiten hin und appellierte an die Mannschaft, auch in den zweiten 30 Minuten konzentriert zu spielen und sich nicht den Gegnerinnen anzupassen.
Leider wurden die Absprachen nicht wie gewünscht umgesetzt, da man sich über weite Teile der zweiten Halbzeit das gegnerische Spiel aufzwingen ließ. Man arbeitete in der Abwehr nicht mehr konsequent und nutzte auch das schnelle Umkehrspiel nicht mehr. Wenn man sich doch einmal den Ball erkämpfte, konnte dieser nicht im Tor untergebracht werden oder landete aufgrund von Fehlpässen wieder bei der gegnerischen Mannschaft. Wie bereits in der ersten Halbzeit musste man auch während der zweiten Halbzeit oftmals in Unterzahl spielen, ließ sich dadurch nun jedoch mehr aus der Ruhe bringen als noch zu Beginn des Spiels. Im Positionsangriff war man nicht geduldig genug und spielte zu statisch und in der Abwehr ließ man den Gästen zu viele Lücken und verschob nicht auf die Ballseite. Hier machte sich auch das Fehlen von Laura Schröter bemerkbar, die bereits in der 37. Minute ihre dritte Zeitstrafe erhielt und bis dahin gut in der Abwehr agierte.

Am Ende konnte man einen stets ungefährdeten Sieg in Höhe von 29:16 verbuchen. Erfreulich ist abschließend zu erwähnen, dass sich alle Feldspielerinnen der Fichte-Frauen in die Torschützenliste eintragen konnten, allen voran Anne Brenning mit 9 Toren.
Das letzte Spiel der Hinrunde bestreiten die Frauen am 02.02.2020 gegen den SV Großgrimma. Das Spiel findet 15:00 Uhr in der Sporthalle in Hohenmölsen statt.

Am Sonntag, den 02.02.2020, waren die Frauen des BSV „Fichte“ Erdeborn zu Gast bei den Frauen des SV Großgrimma. Für beide Mannschaften war es das letzte Hinrundenspiel. Man traf auf einen unbekannten Gegner, den es nicht zu unterschätzen galt. Aufgrund einiger Krankheitsfälle konnte man nicht mit der vollen Stärke anreisen, jedoch war das Ziel klar: Die Punkte wollten die Erdeborner Frauen mit nach Hause bringen!
Die „Fichte“ Frauen nahmen sich vor, ein schnelles Spiel zu spielen. Dies gelang in der ersten Phase des Spiels nicht ganz, denn das erste Tor erzielten die Erdeborner Frauen in der 3. Spielminute.
Nach weiteren Startschwierigkeiten auf beiden Seiten war in der 10. Minute ein Spielstand von 4:4 an der Anzeigetafel zu sehen. Im weiteren Verlauf des Spiels konnte durch eine gute Abwehr und konsequentere Abschlüsse der „Fichte“ Frauen eine Führung von 3 Toren (25.) ausgebaut werden.
Somit ging es mit einem Spielstand von 12:9 in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit motivierte der Trainer Alexander Bunk die Fichte Mädels mehr in die Tiefe zu stoßen und die Abschlüsse weiter konsequenter zu nutzen.
Somit konnte ein Zwischenstand von 14:9 erarbeitet werden. Es kam dann zu einigen Fehlern, sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr, dadurch ermöglichte man den Frauen des SV Großgrimma einen Ausgleich von 21:21 in der 49. Minute. Jedoch haben die Mädels weiter gekämpft und man nahm einen verdienten Sieg von 27:25 mit nach Hause.

Am Ende der Hinrunde können die Frauen des BSV Fichte Erdeborn auf einen starken 2. Platz der Tabelle schauen. Lediglich das Auswärtsspiel beim Tabellenführer SV Union Halle-Neustadt IV wurde verloren. Bei allen anderen Spielen gingen die Frauen als Sieger vom Platz.

Zur Mittagszeit traten die Frauen am Sonntag bei der vierten Vertretung SV Union Halle-Neustadt an. Die Hallenserinnen stellen ein sehr junges und dynamisches Team, das bis dato in sechs Spielen sechs Siege einfahren konnte. Vor dieser Bilanz brauchten sich die "Fichte"-Frauen allerdings nicht fürchten - hatte man doch selbst 14:0 Punkte auf dem Konto.
Das Spiel begann mit zwei Situationen, vor denen Trainer Alexander Bunk in der Vorbereitung noch gewarnt hatte: Die Erdebornerinnen machten leichte Fehler im Angriff, die durch das schnelle Spiel der Gastgeberinnen mit zwei Kontertoren bestraft wurden. Daraufhin fing man sich und konnte mit drei Toren in Folge mit 2:3 in Führung gehen. Bis zur neunten Minute konnte man diese beim Stand von 3:5 halten. Danach gab es einen Bruch im Spiel der "Fichte"-Frauen. Überzeugte man bis dahin mit Körperspannung, Willen und dem konsequenten Nutzen der Chancen, scheiterte man nun mehrmals trotz aussichtsreicher Möglichkeiten. Außerdem schlichen sich wiederholt Abspielfehler ins Angriffsspiel. Diese Unkonzentriertheiten bestraften die Gastgeberinnen konsequent und gingen prompt wieder in Führung. Bis zur 20. Spielminute gelang den Erdebornerinnen nur ein weiteres Tor (12:6). Auch in der Abwehr legte man nun nicht mehr die nötige Laufbereitschaft und Kraft an den Tag, sodass die Hallenserinnen bis zur Halbzeit auf 18:11 davonziehen konnten.
Den Start in die zweite Halbzeit verschliefen die "Fichte"-Frauen vollkommen und es dauerte bis zur 41. Minute, ehe Theresa Sawusch das zwölfte Tor gelang. Bis dahin zeigten die jungen Gastgeberinnen ihr Können, ihre Schnelligkeit und ihr Durchsetzungsvermögen und zogen auf 28:12 davon. Auch eine Auszeit von Alexander Bunk konnte diesen Lauf nicht unterbrechen. In der letzten Viertelstunde des Spiels zeigten nun auch die Erdebornerinnen wieder einige Spielabläufe, die mit dem Torerfolg endeten. Dabei wurde Kreisspielerin Lisa Möller zweimal erfolgreich in Szene gesetzt.
Insgesamt ist festzuhalten, dass es den "Fichte"-Frauen an diesem Tag nicht gelang, ihr Können auf das Spielfeld zu bringen. Über weite Strecken fehlte es im Angriff an Laufbereitschaft, Durchsetzungsvermögen und Kreativität. Zudem konnte auch die Abwehr nicht überzeugen, sodass man mit 34:20 eine herbe Niederlage kassierte. Bis zum nächsten Punktspiel im Neuen Jahr gilt es nun, an den offenbarten Schwächen zu arbeiten, sich aber auch von einigen schweren Spielen zu erholen und neue Kraft zu tanken.
Die Frauen wünschen allen Fans eine schöne Weihnachtszeit. Wir freuen uns, euch im nächsten Jahr gesund und munter wieder in der Halle begrüßen zu dürfen.